Physiotherapie- und Massagepraxis Erben

Preise

Gesetzlich Versicherter

Als gesetzlich Versicherter wird der Wert der verordneten Leistung von Ihrer Krankenkasse nach Beendigung des Rezeptes direkt an uns überwiesen. Sie tragen lediglich die Kosten der gesetzlichen Zuzahlung. Diese belaufen sich auf 10€ + 10% des Rezeptwertes, sind in Bar zu verrichten und werden Ihnen quittiert. Sind Sie von der Zuzahlung befreit, so bringen Sie bitte zum ersten Termin Ihren Befreiungsausweis mit!


Privat Versicherter

Als privat Versicherter erhalten Sie nach Beendigung des Rezeptes eine doppelte Ausführung der Rechnung zusammen mit Ihrem Rezept von uns. Eine Kopie ist für Ihre Unterlagen, die andere schicken Sie mitsamt des Rezeptes an Ihre Krankenkasse. Diese überweist den Wert des Rezeptes beziehungsweise das, was Ihnen laut Ihrem Tarif zu steht an Sie. Unabhängig davon überweisen Sie innerhalb von 30 Tagen nach Ausstellungsdatum den Rechnungswert auf unser Konto.

Nicht jeder private Krankenkassentarif deckt 100% der Kosten für Heilmittel ab! Die Erstattung ist von Tarif zu Tarif unterschiedlich, es liegt an Ihnen, sich vor dem ersten Behandlungstermin zu informieren, welche Art von Tarif Sie benutzen. Wir übernehmen keine Garantie für die volle Deckung der Kosten durch Ihre Krankenkasse! Unsere Preise orientieren sich circa an dem 1,8-fachen der VdeK-Sätze und sind damit von den gerichtlich bestätigten annehmbaren Maximalsätze vom 2,3-fachen VdeK-Satz für Heilbehandlungen weit entfernt (OLG Karlsruhe, AZ: 13 U 281/93). Sollte Ihre Kasse die Leistung, die Ihnen laut Ihrem Tarif zusteht, mit der Begründung von "nicht angemessenen" Honorarsätzen nicht bezahlen, so ist dies Kalkül der Kasse, um Kosten zu sparen. In solch einem Falle sollten Sie mit der Einschaltung Ihres Anwaltes drohen, die Kassen bezahlen danach in der Regel! Weitere Urteile finden Sie am Ende der Seite.


Beihilfeversicherter

Als Beihilfeversicherter erhalten Sie nach Beendigung des Rezeptes eine doppelte Ausführung der Rechnung zusammen mit Ihrem Rezept von uns. Eine Kopie ist für Ihre Unterlagen, die andere schicken Sie mitsamt des Rezeptes an Ihre Krankenkasse. Sie bekommen einen gewissen Betrag erstattet. Unabhängig davon überweisen Sie innerhalb von 30 Tagen nach Ausstellungsdatum den Rechnungswert auf unser Konto.

Hierbei gilt zu beachten, dass die Beihilfesätze größtenteils seit 2004 nicht mehr erhöht wurden und somit schon lange nicht mehr kostendeckend sind. Die für uns wichtigste Position "Krankengymnastik" wurde schon seit über 15 Jahren nicht mehr erhöht! Kaum jemand wird 15 Jahre lang für das selbe Gehalt arbeiten, bei gleichzeitig steigender Lebenshaltungskosten. Selbst das Bundesministerium des Inneren (BMI), welches die beihilfefähigen Höchstsätze festlegt, gab in einer Presseerklärung, bereits am 07.02.2004, zu verstehen, dass diese Sätze nicht kostendeckend sind.

Aus diesem Grund gelten unsere Privatpreise ebenso für unsere Beihilfeversicherten und liegen etwas höher als die Beihilfesätze, Sie bekommen also nicht die vollen Kosten erstattet. Hier können Sie sich die derzeitigen Beihilfesätze anschauen und sie mit unserer Preisliste vergleichen.


Preisliste für Privat- und Beihilfepatienten, Gültig ab 08.09.2017


Behandlungsart

Dauer in Minuten

Kosten in €uro

Krankengymnastik

25

25

Massage

25

20

Bindegewebsmassage

25

20

MLD

30

30

MLD

45

45

MLD

60

60

Kompressionsbandagierung

10

12

Manuelle Therapie

25

30

Kälte – mittels Kühlpack

10

10

Wärme – Heiße Rolle

15

15

Wärme – Fangopackung

20

15

Wärme – Heißluft

20

8

Traktionsbehandlung

10

10

Hausbesuch – Fahrt Hin + Zurück

Pauschale

7

Therapeut – Arzt Bericht

Verwaltungsaufwand

1



Urteile


BGH Bundesgerichtshof, 15.12.2003 (AZ: IV ZR 278/01) Ein Urteil: Eine pauschale Honorarbeschränkungen auf eine aus Sicht der Privaten Krankenkasse "angemessene" Höhe ist nicht zulässig!


AG Frankfurt, 15.11.2001 (AZ: 32 C 2428/98 - 84) Verklagt wurde hier die Deutsche Krankenversicherung (DKV), von der man sagt, sie habe unter allen privaten Krankenversicherungen die schlechteste Zahlungsmoral


Weitere Urteile:


AG Aachen, 06.07.1987 (AZ: 7C 83/87)
AG Dortmund, (AZ: 126 C 566/89)
AG Frankfurt, 09.01.1995 (AZ: 29 C 1438/94-46)
AG Frankfurt, (AZ: 29 C 2784/94-81)
AG Hamburg, (AZ: 11 C 14/94)
AG Kempen, 20.07.1993 (AZ: 11 C 365/92)
AG Recklinghausen, (AZ: C 569/91)
AG Schweinfurt, 30.05.1995 (AZ: 3 C 1494/94)
AG Wiesbaden, 12.05.1987 (AZ: 37 Cf 87/86)
LG Würzburg, 13.02.2002 (AZ: 42 S 1364/01)
LG Landshut, 05.07.2002 (AZ: 12 S 3017/01)
LG Frankfurt, 20.03.2002 (AZ: 2-1 S 124/01)
AG Essen, 03.02.2006 (AZ: 20 C 289/04)